Motocross ist nicht einer der geilsten Sportarten der Welt…

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Motocross ist der geilste Sport der Welt,

zumindest für die, die diesen Sport nicht nur lieben,

sondern auch leben.

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Allein die folgenden drei Aussagen sind so unterschiedlich und treffen es dennoch auf den Punkt.

Larissa Papenmeier:

„…weil jede Strecke und jedes Rennen ein maximales Zusammenspiel von Konzentration, Kraft und körperlicher Ausdauer erfordert. Der Ehrgeiz und Adrenalin-Kick ermutigen mich jedes Mal weiter zu machen!“

Maria Franke:

„…weil Motocross nicht nur eine Sportart ist, sondern eine Lebenseinstellung. Man muss sein komplettes Leben darauf einstellen und auf vieles verzichten. Aber man macht es gern, weil es wie gesagt der geilste Sport der Welt ist.“

Danny Siromski:

„Motocross ist nicht einer der geilsten Sportarten der Welt. Es ist DER geilste Sport der Welt, weil ich keinen anderen Sport kenne, der so süchtig macht. Lebenslang. Entgegen jeglicher Vernunft, entgegen allem Schmerz und jeder Angst. Ein Sport, in dem man eigentlich ein Einzelkämpfer ist und trotzdem Teamplayer sein kann und das ganze Fahrerlager voller Kumpels hat.
Es ist der geilste Sport der Welt, weil nichts mehr Nervenkitzel verursacht, als mit 40 anderen Verrückten auf das erste Zucken des Startgatters zu gieren. Man ist so fokussiert, dass man eins mit seiner Maschine wird. Nein, man wird zur Maschine. “

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Als ich die Umfrage startete, hatte ich eine andere Richtung im Sinn, dann allerdings nahm dieser Spaß-Artikel seinen ganz eigenen Weg. Warum?

Dass sich die persönliche Bedeutung des Sports für jeden Einzelnen nicht in den gleichen Worten und Sätzen zusammenfassen lässt, sieht man an den unterschiedlichen Antworten. Einige haben mir geantwortet, sie wüssten gar nicht, wo sie mit der Beschreibung anfangen und aufhören sollten.;-) Anderen viel es leicht, es in ein paar Worten zusammenzufassen. Und für ganz andere ist das so klar, dass man darüber nicht schreiben und nachdenken braucht…

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Motocross bedeutet mehr, als nur auf dem Bike zu sitzen.

Ich wage zu behaupten: Motocross ist eine Form der Meditation mit und auf dem Bike! Was meint Ihr?

Ist es nicht so, dass es Euch gut geht, während Ihr Euch auf das nächste Wochenende freut?

Dass Ihr vom Alltag abschaltet, während Ihr am Bike schraubt?

Eure Probleme und Sorgen in dem Moment vergesst, wenn das Startgatter fällt?

Ausgeglichen seit, wenn Ihr abends vom Training nach Hause fahrt?

Euch darüber freut, wieder Blödsinn mit Euren Buddys im Fahrerlager gemacht zu haben?

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Man sollte den Spass dabei nie vergessen…

Sind das nicht hervorragende Ergebnisse? Erwartet nicht ein Jeder genau das, wenn er von Meditation spricht? ;-)

Selbstverständlich lässt es sich auf jedes Hobby übertragen, das man mit Leidenschaft und Hingebung ausführt.

Wie das Fotografieren für die Fotografen, dass Artikelschreiben für die Blogger oder wie Mohaak McFly so schön sagt: „… weil es für Männer mindestens das Gleiche ist, wie für Frauen das Reiten!“

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Auf dem Weg zum Training, fängt die Meditation spätestens an. Es sei denn, Ihr seit zu spät dran. ;-)))

David von der Internetseite www.racing-quad.test-netzwerk.eu erklärt es so:

„Egal was für einen Sport man macht, man macht immer das, was einem Spaß macht und was einen interessiert :D Man muss dafür brennen, für das was man tut. Anders funktioniert das auch nicht. :), …“

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ohne Worte ;-)

Das beste Beispiel gibt es bei mir zu Hause.

17 Jahre erlebte ich hauptsächlich „MX-HOCHs“ meines persönlichen Dirtbikers. Auch wenn das ein oder andere Rennen aus seiner Sicht hätte vielleicht besser laufen können, mein Freund ist ausgeglichen und zufrieden. Hier geht es nicht um einen Pokal, aber um das Gefühl, alles gegeben zu haben. Er genießt jede Sekunde, die auch nur einen Bruchteil mit Motocross zu tun hat. Ob es das penible vorbereiten des Bikes ist, das „Fachsimpeln“ mit Freunden, Herausforderungen zu meistern, der Adrenalinkick beim Rennen oder auch nur jede einzelne Zeile oder Beitrag in Magazinen oder im Internet.
Ich kenne keinen ausgeglicheneren und zufriedeneren Menschen, als meinen Freund. Er ist ganz das Gegenteil von mir. ;-)))

14102772_669142096576993_9198157931739602584_oWas passiert, wenn das Bike dann plötzlich mal streikt? Es war bis vor ein paar Tagen kaputt. Klar ist es ärgerlich, dass erkämpfte Punkte in den Meisterschaften flöten gingen, aber viel schlimmer ist es, einen unausgeglichenen Mann zu Hause zu haben, dem seine „Meditation“ fehlt. Ihm fehlt die Motivation, es fehlt die Freude auf das nächste Wochenende… .
Das allerdings, macht mich unausgeglichen. ;-))) Die eine oder andere Fahrerfrau, kann das sicher sehr gut nachvollziehen.

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Selten ist das Wetter genauso, wie es benötigt wird…

Motocross ist ein Sammelsorium von positiven Eigenschaften unterschiedlichster Sportarten und Hobbys. In erster Linie fasziniert schon allein die Tatsache, einen motorisierten Extremsport zu betreiben, der physisch und psychisch dem Crosser so einiges abverlangt und nur mit wenigen anderen Sportarten vergleichbar ist. Ob beim Training oder bei den Rennen, ist die Kombination aus Konzentration und Kampfgeist genauso gefordert, wie  Willensstärke, seine Grenzen neu zu entdecken und immer wieder neuen Herausforderungen der Strecken entgegenzuwirken. Zu der benötigten Portion Mut und Risikobereitschaft, gesellt sich jegliche Art von fahrtechnischem Know-How. Nur mit Mut, kann man noch lange keinen Table springen, keine Kurve bezwingen oder einen Start gewinnen.

Und dennoch ist MX im Gesamtpaket eine beruhigende und ausgleichende Sportart. Es setzt begleitet vom Adrenalin Glückshormone frei. Durch körperliche Anstrengungen werden jegliche Agressionen abgebaut, der Alltag für einen gewissen Zeitraum wird völlig außer Acht gelassen, man ist den ganzen Tag an der frischen Luft und kommt mit echten Gleichgesinnten zusammen. Je ernster man diesen Sport nimmt, umso mehr wird durch gesunde Ernährung und Training dafür getan. Auch wenn jeder beim Wettkampf auf sich allein gestellt ist, ist es dennoch ein Teamsport, der verbindet und die Augen auch nach den anstrengensten Rennen leuchten lässt..

„Der Weg ist das Ziel!“ – Ich finde, Motocross ist ein toller Weg, der so viel Gutes in sich vereint und die besten menschlichen Eigenschaften hervorholen kann, dass es einfach nur ein toller Sport sein kann, solange kein falscher Ehrgeiz dahinter steckt.

Wer diesen Sport wirklich lebt, hat einen lebenslangen Freund an seiner Seite…

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Eure Aufmerksamkeit.

Eure Crossbloxx-Redaktion

WM 1

Motocross ist der geilste Sport der Welt, …

MC Parchim:

„…weil es einem die Möglichkeit gibt sich auf seine eigene körperliche und geistige Grenze zu konzentrieren und somit eine Alternative zum Alltag schafft.“

„…weil man dabei auch die nettesten Menschen trifft.“

„…weil man sich schon am Montag aufs Wochenende mit seines Gleichen freut.“

Sven Fredrich: „…weil ich abschalten und dennoch hochschalten kann!“

Frank Zeller: „…weil es einfach Leidenschaft und Verrücktheit zugleich ist, dich an deine Grenzen bringt und dich selbst wenn du letzter geworden bist, mit einem Lächeln nach Hause fahren lässt.“

Matthias Matz von RocketPix: „…weil Motocross kein er, sie, es kennt und auch kein schwarz, kein weiß. Jeder hat Spaß und respektiert den anderen. Wie habe ich letztens so schön gelesen: „When the gate drops, the bullshit stops.“ Wo hat man das schon noch heutzutage.

Robert Guttke: „…weil ich stundenlang darüber sinnieren und sprechen könnte, aber das Aufschreiben nicht klappt. Meine Deutschlehrerin hat das schon vergebens versucht mir beizubringen. …Motocross ist nicht nur körperliche Ausdauer/Kondition, auch der Kopf muss fit sein. Nur so kann man schnell fahren. Und genau das ist der Reiz für mich dabei. Körper und Geist als Einheit betrachten, nur so kann man ein Rennen gewinnen…“

Nico Koch: „…weil Motocross immer wieder Spaß macht, es nie langweilig wird und man seine Freunde auf dem Rennplatz hat, mit denen man viel zusammen fährt bzw. trainiert. Das Springen und die Schnelligkeit ist mit das coolste beim Fahren und auch das Drumherum ist einfach genial!“

Ronny Herlitschke: „…weil es keinen anderen Sport gibt, der einen solch Adrenalin-Schübe verschafft, wenn Du selbst mit 39 anderen Verrückten auf die erste Kurve zuknallst oder zusammen 25m weit durch die Luft fliegst.“

Robert Liebe:Es ist ein Balsam für Kopf und Herz. Gerade dann, wenn die Beiden nicht im Einklang sind .“

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Bilder lösen Emotionen aus….

Heiko Stahl, Let´s Rock Photografie: „…weil es keine andere Sportart gibt, wo Action, Spaß und Zusammenhalt eine Einheit bilden.

Christoph MX-ART.de: „Es ist laut, es ist dirty, es ist eine mega komplexe Sportart, die physisch, psychisch und nicht zuletzt technisch alles abverlangt, was man sich vorstellen kann… Kurz gesagt, einfach geil!“

Georg Waldinger von -Langsam aber Geil-: „…weil es laut, dreckig, schnell ist! Sport und Schrauben, Benzin und Adrenalin, Campen und was erleben, rumhängen und weg fahren mit dem Team …“

Julia Handschuck: „… weil es viel mehr ist, als nur sein Wochenende damit zu verbringen.
Es ist nicht vorhersehbar, wie die Strecke an einem Renntag sein wird. Ist sie tief, schlammig oder staubtrocken? Es gibt immer Herausforderungen, wie es z.B. in Schenkenhorst nach dem Lauf der Seitenwagen der Fall war. Es kann unverhofft Regnen, die Strecke ändert sich und es ist nie gleich. Dann steht man mit 20 anderen am Start und will einfach nur noch los. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich.
Selbst wenn man nicht besonders gut fährt, hat man das Kribbeln im Bauch und hat ein breites Grinsen auf dem Gesicht, wenn man total zerstört und fertig von der Strecke fährt.
Des Weiteren trifft man immer seine Kumpels am Wochenende und hat auch außerhalb der Rennstrecke immer das gleiche Thema. Für mich bedeutet MX mein Leben und es ist nicht nur ein Hobby, dass ich in meiner Freizeit betreibe.“

Stephanie R.: „…weil MX für mich pure Action und Spannung in einem ist. Einfach dieses Feeling an der Strecke ist unbeschreiblich. Man lernt immer wieder neue tolle Leute kennen und die Leute mit denen man unterwegs ist, sind wie eine große Familie, wo jeder jedem hilft. Denn es zählt nur eines: „Einer für alle & alle für einen“ !!!“

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Thomas Gebauer: „Warum ist es der geilste Sport der Welt? Für mich ist der Alltag als aller erstes oft mega stressig und anstrengend, aber sobald ich am Samstag auf dem Bike sitze und die ersten Meter Richtung Strecke fahre, ist alles vergessen. Der ganze Stress der Woche, die körperlichen Schmerzen die wir Crossfahrer oft haben, beim Fahren ist alles verschwunden. Du denkst nur noch an die nächste Kurve und den nächsten Sprung. Der Sound der Motorräder ist die pure Entspannung. Für mich ist das Fahren so toll, weil du ein Extrem-Sport machst, der dir die letzten Kraft-Reserven nimmt. Und trotzdem hast du dabei noch Spass. Der Sound, die Sprünge und das Risiko machen es für mich zu dem perfekten Sport. Ein bisschen Respekt fährt natürlich auch mit. Und natürlich hoffe ich immer, dass mir nichts passiert. Trotz ein paar Verletzungen in den letzten Jahren, für mich gibt es nicht schöneres als mein Motorrad durch die Luft zu schicken.„

Thomas Schlickeisen: „…weil man beim Fahren einfach alles vergessen kann, Stress abbauen und ab und an Agressionen loswerden. Außerdem sind die meisten Crosser wie ne große Familie, man sieht sich fast jedes Wochenende….Beim Rennen sind dann alle Rivalen, aber davor und danach sitzt man dann doch wieder zusammen.“ – „Motocross ist wie guter Sex, dreckig und laut.“

Carolin Krahmer: „Warum Motocross der geilste Sport der Welt ist … – die Antwort aus Sicht einer Fahrerfrau: Es ist ein mega geiles Gefühl, wenn man am Rand steht und die letzten Sekunden bis zum Startsignal zählt, alle mit riesen Adrenalin und Ehrgeiz in den Augen los schießen, kämpfen & alles aus sich herausholen, dabei aber nie die Freundschaften untereinander vergessen! Der Zusammenhalt unter den Fahrern ist in keiner Sportart so groß, wie in dieser! Im Rennen ist man Konkurrent, aber hinterher kann man zusammen lachen und sich immer die Hand geben! Jeder gönnt es jedem!“

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Zusammenhalt, ist eine der schönsten Nebenwirkungen dieses Sportes und darf gern ansteckend sein. ;-)

 

2 Kommentare

  1. Wenn früh am Morgen die Zweitakter das erste mal Betriebstemperatur erreichen und ihren typischen Duft abgeben ist der geilste Moment.

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