Fotos bearbeiten mit Lightroom

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Ich habe ein Lieblingsprogramm, das mir immer wieder Freude bereitet. Und da ich es bekanntermaĂźen gern weiterempfehle, habe ich Dir hier mal kurz zusammengefasst, warum es bei mir nicht in der Sammlung fehlen darf.

Lightroom 4 habe ich im März 2013 gekauft und seitdem ständig in Benutzung. Anfangs war ich enttäuscht, da man hiermit keine Beautyretusche oder Composings machen konnte, aber die Steigerung der Bildqualität war enorm. Jeder Fotograf hat ja seinen eigenen Bildstil, oft suche ich meinen noch, aber eine Funktion wird unter Garantie fast immer von mir verwendet. Der Regler für Klarheit bleibt selten unangetastet. Ich liebe es, wenn die Fotos damit bearbeitet wurden. ;-)

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Foto: Koepi Pictures / Crossbloxx.de

Es wird ja oft darüber diskutiert, ob Du in RAW oder JPG fotografieren sollst, gerade bei den Massen an MX-Fotos. Ich selbst habe hier meine Meinung öfters mal geändert und bin jetzt aber felsenfest davon überzeugt, dass RAW-Formate für mich die einzige Lösung sind.

JPG-Bilder sind schon in der Kamera verarbeitete Fotos. Sie sind meist verlustbehaftete komprimierte Bilddateien. Hier lässt sich nur noch bedingt die Bildqualität verbessern. Wenn Du keine Bilder nachbearbeitest, reicht natürlich dieses Format. Hast Du aber vor, mehr aus den Fotos herauszuholen oder auch Composings zu erstellen, dann stößt Du hier schnell an die Grenzen.

RAW-Bilder können wesentlich besser nachbearbeitet werden, da es noch fast unbearbeitete Rohdaten sind, die auf die Speicherkarte geschrieben werden. Deshalb sind sie auch so groß und nehmen viel Speicherplatz ein. Aber das nehme ich gern in Kauf, wenn ich dann nach einem Renntag abends vor dem PC sitze und dankbar für die Nutzung von Bildbearbeitungsprogrammen bin.

Und hier ist dann u.a. Lightroom ein Garant zur Qualitätsverbesserung.

Dieses Programm ist sehr umfangreich und ein sinnvoller kleiner Bruder von Photoshop. Arbeitest Du bereits mit Photoshop, benötigst Du natürlich kein Lightroom. Das Programm bietet unter anderem eine Archivfunktion, die Möglichkeit zur Stapelbearbeitung und vieles mehr.

Kurz und knapp: Du kannst damit Fotos verlustfrei bearbeiten, vor Über- bzw. Unterbelichtung retten, die Bilder klarer ziehen, mehr Tiefe verleihen, Kontraste anheben, mit Verläufen arbeiten, Wasserzeichen einsetzen und so weiter.

Mittlerweile gibt es Lightroom 6 und Lightroom 4 scheint ausverkauft, dazu kann ich leider keine Aussagen treffen. Ich gehe davon aus, dass die wichtigsten Funktionen auch hier zu finden sind und sich einiges noch vereinfacht oder verbessert hat.

Hast Du eigene Erfahrungen mit Lightroom oder mit welchem Programm arbeitest Du?

Hat jemand schon Erfahrungen mit Lightroom 6? Was meinen die Profis unter Euch?

Eure Meinungen interessieren mich!

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