Interview #218 Robert Liebe

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Im Juni 2014 ist Robert wieder neu durchgestartet. Aktiv fährt er seit dem für und mit dem Team „RB-Motorsports“.

„Ich fühle mich bei den Jungs vom Team sehr gut aufgehoben!
Ob technische Probleme am Motorrad oder Fragen rund ums Crossfahren. Hilfe und Anworten gibt’s immer!“

Unter welchem Namen kennt man Dich?

Robi

Dein Alter, wenn Du magst: 30 Jahre jung

Motorrad: KTM SX-F 350

Kontakt-Facebook: Robert Liebe

Für welche Vereine fährst Du?

Team RB-Motorsports, MSC Kieskuhlenterror e.V. 

Seit wann fährst Du?

Meine ersten Versuche habe ich 1999 bis 2001 auf einer 80ccm und 125ccm gemacht. 2014 bin ich dann auf der Kawasaki KXF 250 neu durchgestartet und dieses Jahr im August habe ich dann auf die KTM SX-F 350 gewechselt.

Foto von christine Meyer CM PIX

Foto: CM PIX – Christine Meyer

Welche Meisterschaften fährst Du?

Barnim Cup / MSE Cup / und ein Paar Gaststarts in der Clubsport Berlin Brandenburg

Wie bist Du dazu gekommen, Deine Wochenenden auf Crossstrecken zu verbringen? Wem hast Du es zu verdanken?

Mich begeisterte schon immer alles, was einen Motor hat!
Ich bin durch meinen Bruder dazu gekommen! Er kaufte mir damals meine erste Kawasaki KX 80ccm Baujahr ´93! 2014 habe ich durch meine damalige Freundin wieder mit dem MX fahren angefangen. Danke. ;)

Was fasziniert Dich so an MX? Es steckt ja auch viel Aufwand und Geld in dem Hobby?

Kurz gesagt, es ist ein guter Ausgleich zur Arbeitswoche! Mentale Müllentsorgung :D
Mich fasziniert die Freiheit beim Fahren, die Herausforderungen und das Gemeinschaftliche unter den Fahrerinnen und Fahrern.
Der MX-Sport wird immer ein „Fass ohne Boden“ bleiben, denn Spaß kostet!
Da man immer mehr putzt und vorbereitet, ist der Aufwand größer, als man eigentlich fährt.

Was war bisher Dein größter Erfolg?

Auf dem Motorrad sitzen zu bleiben. :D
Sonst habe ich mal einen kleinen Pokal beim Hobbycross gewonnen.

Privat foto bild einsWelche Ziele hast Du Dir für das nächste Jahr vorgenommen?

Mein Ziel ist es, nächstes Jahr beim Clubsport Berlin Brandenburg LM unter die Top 10 zu fahren.

Wenn nicht MX, was treibst Du dann? Eine andere Sportart? Was hält Dich fit?

Ich gehe mit dem Team Laufen und ansonsten mache ich etwas Fitness oder treffe mich mit Freunden.

Hast Du ein Motto?

„It´s not just about how fast you ride. It´s about you ride while going fast.“

2TAkt oder 4Takt?

Ich liebe den 2Takter-Sound und den Geruch der Abgase ;-).
Aber irgendwann werde ich mir eventuell mal wieder einen 2Takter als zweites Motorrad holen!

Ich finde, ein 4Takter fährt sich einfach gemütlicher und verzeiht einem mehr Fehler. ;-)

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Foto: Koepi Pictures/Crossbloxx – 25.10.2015 MCC Bensdorf

Du hast ja eine richtig große Liebe! Ich hab das Foto mit Dir und dem Hund gesehen…

Grins.. du meinst Django! Das ist nicht meiner, das ist der treue Freund meines Team-Chefs. ;-)
Ich Liebe Hunde! Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als manch ein Mensch mit stundenlangem Gerede.

Mit welchem MX-Fahrer würdest Du gerne mal trainieren oder am Startgatter stehen?

Puhhh gute Frage! Da gibt es Einige! Ich würde auf jeden Fall gern mal mit einem WM-Fahrer trainieren, um viel zu lernen und Erfahrungen sammeln zu können.

Gibt es Rituale von Dir an Renntagen oder am Startgatter? Was sind Deine letzten Gedanken, bevor das Gatter fällt?

Pinkeln gehen :D:D
Ansonsten herrscht Leere in meinem Kopf!
Wenn ich am Gatter stehe, liegt meine volle Konzentration auf der Strecke und auf meinem Kupplungs-Finger.

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Welche sind Deine Lieblingsstrecken und warum?

Ich mag Parmen, Schenkenhorst und Jüterborg. Eben alles, was groß ist.

Wenn Du 10 Jahre weiter denkst, wo siehst Du Dich da?

So weit habe ich noch nicht gedacht! Sportlich gesehen konzentriere ich mich erstmal auf das, was jetzt geschieht.
In 10 Jahren sieht die Welt schon ganz anders aus. ;)

Was ist Dein lustigstes Erlebnis beim MX gewesen oder was hat Dich am meisten beeindruckt?

Am meisten beeindrucken mich die Fahrer, die einen ruhigen gelassenen Fahrstil haben und trotzdem verdammt schnell sind! Lustige Erlebnisse habe ich viele.

Ich hatte mal Zucker im Tank, das war am Anfang gar nicht lustig. Später konnten wir darüber aber richtig lachen.

Von wem würdest Du gerne eines der nächsten Interviews lesen?

Freund und Team-Kollege Carsten Lasch

Letzte Worte:

Ein großes Dankeschön an meinen Team-Chef, der mich rund um die Rennen betreut und einen sehr guten Job als Mechaniker macht. Ich freue mich schon jetzt auf die Saison 2016!

Mööeep! Man sieht sich. ;)

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