Interview #289 Nico Klein

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Am Startgatter neben Dir! # 289 – Nico Klein

Super, Nico im Interview bei CrossBloXX.de.

Wir haben es bisher zeitlich noch nicht geschafft, uns persönlich gegenĂŒber zu stehen. Aber ich glaube, ich irre mich nicht, dass er ein sehr lustiger und redseliger junger Fahrer ist. ;-)

Unter welchem Namen kennt man Dich? Nico Klein

Dein Alter, wenn Du magst: 19

Motorrad: Suzuki RM-Z250

Sponsoren? MXCMXC Facebook und PEPP UNDERWEAR

Seit wann fÀhrst Du? seit 8 Jahren

Welche Meisterschaften bist Du gefahren? LM Berlin-Brandenburg

Wo fÀhrst Du hauptsÀchlich? MCC Schenkenhorst

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Wie bist Du dazu gekommen, Deine Wochenenden auf Crossstrecken zu verbringen? Wem hast Du es zu verdanken? Wie oft fÀhrst Du?

Es hat alles mit ein wenig Pocketbike fahren angefangen. Da habe ich gemerkt, dass es mir riesigen Spaß macht und ich einfach mehr davon will. So habe ich mir meine eigene Maschine gekauft und bin auf kleinen Kinder-Cross-Strecken gefahren.
So nach ca. einem Jahr, hab ich mir meine erste richtige Kawasaki KX85 gekauft. Das alles habe ich meinem Vater zu verdanken, der eigentlich wollte, dass ich schon mit 6 Jahren anfange. Ich wollte aber leider immer Fußball spielen, bis ich das erste Mal mit meinen 11 Jahren auf einem Motorrad saß. Seit dem fahre ich so oft ich kann. Das ist leider wegen meiner Arbeit nur noch am Wochenende.

IMG-20151003-WA0000Was fasziniert Dich so an MX ? Es steckt ja auch viel Geld und Arbeit in dem Hobby?

Mich fasziniert, was man alles mit so einem motorisierten Ding machen kann. Wie man damit umgehen kann und was es einfach fĂŒr ein riesen Spaß ist, sich einfach mal auszutoben und an nix anderes zu denken. Bei der Finanzierung des Sports helfen mir zum Teil meine Eltern und fĂŒr den anderen Teil gehe ich arbeiten.

Was war bisher Dein grĂ¶ĂŸter Erfolg?

Ich bin leider noch nicht so viele Rennen gefahren. Aber einmal wurden wir bei einem Club-Rennen in Schenkenhorst 2ter und ein anderes Mal habe ich mich in Joachimstahl als 2ter ins Finale qualifiziert, doch dann bin ich leider wegen Verletzung ausgeschieden. Sonst habe ich bisher leider noch keine großen Ziele erreichen können, aber ich schau nach vorne und tue alles, damit ich 2016 angreifen kann.

Was erwartest Du Dir von der nÀchsten Saison? Hast Du ein Ziel?

Ich möchte auf alle FĂ€lle die komplette LM Berlin-Brandenburg 2016 mit fahren und da mindestens unter den Top 10 sein. Ich hoffe, dass ich mich nicht wieder so stark verletzte und dann dafĂŒr nicht fit genug bin. Aber ich arbeite daran.

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Wenn nicht MX, was treibst Du dann? Eine andere Sportart? Was hÀlt Dich fit?

Ich ernĂ€hre mich gesund und fahre regelmĂ€ĂŸig Fahrrad. Im Winter gehe ich oft schwimmen, um meine Ausdauer zu trainieren und nach meiner Arbeit mache ich meistens Fitness.

Wie bereitest Du Dich auf die Rennen vor?

Ich gehe eigentlich sehr lÀssig zu einem Renntag und mache das Beste daraus.

Wie gehen Freunde und Familie damit um? Sind sie bei Rennen dabei?

Meine besten Freunde stehen bei dem Sport genauso hinter mir, wie ich bei ihnen. Und die wichtigste Person fĂŒr mich ist mein Vater. Er begleitet mich ĂŒberall hin und unterstĂŒtzt mich ĂŒberall da, wo er nur kann. Ich habe 100 Prozent Vertrauen in ihn, wenn er was an meinem Bike macht.

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Hast Du ein Motto?

Mein Motto ist „Pushing the Limits“. Es kann nie ein Limit bei diesem Sport geben.

Hast Du an Renntagen oder am Startgatter Rituale? Was sind Deine letzten Gedanken, bevor das Gatter fÀllt?

Wenn ich am Gatter stehe, bin ich nicht mehr ansprechbar. Ich konzentriere mich sehr auf die Strecke und mein Fahrerfeld. Immer wenn ich am Gatter stehe, schließe ich fĂŒr 10 Sekunden meine Augen, um mich ein wenig zu entspannen. Und mein grĂ¶ĂŸter GlĂŒcksbringer, ist mein Vater.

Wenn Du 10 Jahre weiter denkst, wo siehst Du Dich da?

Das kann ich noch nicht sagen, bis dahin hab ich noch nie nachgedacht. ;-)

Was ist Dein lustigstes Erlebnis beim MX gewesen oder was hat Dich am meisten beeindruckt?

Es gab viele lustige Erlebnisse – vom Landen in der PfĂŒtze, bis zum Umkippen im Fahrerlager. Das habe ich aber alles meinen besten Freunden Gordon Fergin und Jonas Döring zu verdanken, mit denen ich hauptsĂ€chlich fahre. Wir haben einfach eine Menge Spaß beim Trainieren.

Letzte Worte:

Meine letzten Worte: Ein riesiges Dankeschön an meine Freunde, Familie und meine UnterstĂŒtzer/Sponsoren PEPP UNDERWEAR und MXC.

 

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