Interview Fotografin Antje Kleist

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Was wären Renntage ohne Fotos?

Vor gar nicht so langer Zeit sind wir uns bei Trainings über den Weg gelaufen. Sie fotografiert nicht nur, sondern investiert Ihre Freizeit auch in die Unterstützung der Strecke in Lehnitz und in Fürstenberg. Seit kurzem kommt noch die Leidenschaft zum Quad fahren dazu.

Heute darf ich, und das gefällt mir sehr, Antje Kleist – bekannt unter „MX PhotographX“ – vorstellen.

Unter welchem Namen kennt man Dich? Antje

Wie alt bist Du? 28 Jahre

Kameraausrüstung? Ich fotografiere mit einer Nikon 5100D.

Kontakt-Facebook: mxphotographx photograpfhix

Seit wann fotografierst Du MX?

Mit vernünftiger Ausrüstung seit 2010.

 

 

Auf welchen Strecken trifft man Dich an?

Wenn ich nicht auf unserer Hausstrecke in Lehnitz bin, findet man mich sehr häufig in Fürstenberg. Ab und zu natürlich auch auf den uns bekannten Strecken in der Umgebung von Berlin/Brandenburg.

Wie bist Du dazu gekommen, auf MX Strecken zu fotografieren?

Zum einen durch meinen Bruder, der schon ziemlich lange in Sachen Motocross unterwegs ist. Ich erinnere mich noch ganz genau an den Tag, wo ich zum ersten Mal auf einer Motocross Strecke war. Vor ca. 13 Jahren habe ich in Templin ein Trainingslager von Jeff Jansen besucht und von dort an packte mich das Fieber und ich kam gar nicht mehr davon los. Seit her kann ich mir mein Leben ohne laute Motoren, Benzingeruch und Staub gar nicht mehr vorstellen.

Christian

Christian

Welche Motive sind für Dich am interessantesten?

Ich persönlich mag die sogenannten „Deep Digger“ Bilder. Fahrer in den Kurven, wo fast schon der Lenker im Sand eintaucht und der Dreck nur so fliegt.

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Udo Künz

Gibt es lustige oder erinnerungswürdige Fotos oder Aktionen, die Dir besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Die schönsten und lustigsten Aktionen erlebt man meistens neben der Strecke. Man lernt ja viele tolle neue Leute kennen, hat jede Menge Spaß durch die gemeinsamen Interessen am Motorsport. Aber die schönsten Erinnerungen teile ich mit den Leuten, die ich schon von Anfang an begleite Da werden die Renntage oder aber auch ein ganz gewöhnlicher Trainingstag zum unvergesslichen Erlebnis. Es sind die kleinen Aktionen, die diese Tage so besonders machen, wie zum Beispiel hier eine kleine Demonstration, dass man beim Freestyle auch ohne Motorrad sehr viel Spaß haben kann…

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Robert Jeschke

Wen hast Du fotografiert, was Dich am meisten gefreut hat oder wo Du den meisten Spaß hattest?

Oh das ist eine schwierige Frage 
Ein kleines Highlight für mich war ein persönliches Fotoshooting mit Sebastian Jung.
Der heißeste Tag im Jahr, ich war schon am Ende meiner Kraft von der Hitze, und der Basti fährt und fährt, als ob nichts wäre.

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Sebastian Jung

Auch bei Kevin Schultheiss habe ich jedes Mal mega viel Spaß am fotografieren.
Mein, wie ich ihn gerne nenne, „Special Guest“, findet man heutzutage leider viel zu selten auf unseren Motocross Strecken.

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Kevin Schultheiss

Viele Fotografen haben ein Motto, Du auch?

Mein Motto ist ganz einfach: Kamera an, Kopf aus.

Die meiste Arbeit ist ja hinterher, die Bilder auszusortieren und die besten herauszufischen und ggf. zu bearbeiten. Wie verbringst Du Deine Zeit am PC? Fällt es Dir schwer, Bilder zu löschen?

Oh ja ;) Bilder löschen fällt mir sehr schwer.
Wie wahrscheinlich bei vielen Fotografen, passiert bei mir direkt nach dem Renntag gar nichts mehr. Ich nehme mir meist einen Tag später die Zeit, um die Bilder zu sortieren ect.

Dazu gibt es laute Musik und eine heiße Tasse Kaffee. Das sortieren ist dann wirklich die schlimmste Entscheidung. Jeder der fotografiert wird, möchte am liebsten so viele Bilder wie nur möglich von sich sehen und das habe ich immer im Hinterkopf. Um diese Leute nicht zu enttäuschen, bleibt dann doch das ein oder andere Bild mehr.

Welche Termine sind die nächsten, wo wir Dich antreffen?

Mein nächster Termin ist am 10. & 11. Oktober 2015 in Schönerlinde, beim Supermoto Saisonabschluss. Ich probiere mich auch in anderen Richtungen und es ist sehr interessant, was die Fahrer dort für eine Leistung auf den Asphalt bringen.

Und natürlich auch beim „Motocross vs Offroad“ am 17. Oktober 2015 in Fürstenberg werde ich nicht fehlen. Ein klasse Event, an dem ich jetzt zum dritten Mal teilnehmen werde.

Hast Du Tipps für Hobbyfotografen? Gerade was MX-Fotografie betrifft?

Nun ja, da ich selber kein Profi bin und es noch ein sehr langer Weg wird, bin ich ehrlich gesagt selber über jeden Tipp und jede Anregung, was das technische angeht, dankbar.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass Du jetzt auch Quad fährst. Seit wann fährst Du?

„lach“ Ich probiere mich hin und wieder mal damit. Bin erst ein paar Mal gefahren, habe aber sehr großen Spaß daran gefunden.

Antje auf Quad

Antje Kleist

Wie bist zu zum Quad fahren gekommen? Was fasziniert Dich daran? Wo fährst Du?

Wie ich zum Quad fahren gekommen bin? Ja damit hat wohl keiner, der mich kennt, gerechnet. Aber ich bin immer wieder absolut fasziniert, was diese Jungs auf den Quads leisten.

Angefangen hat es in Lehnitz, wo ein guter Freund seine Truppe mitgebracht hat. Die Rede war hier von eins zwei Leuten… Im Endeffekt standen plötzlich 20 Quadfahrer vor mir. ;-)
Seit dem habe ich diese Welt erst einmal richtig kennengelernt und war so begeistert, dass es mir selbst in den Fingern kribbelte. Immer öfter war ich auch mit dem Quad unterwegs und Bilder wie diese, sprechen glaube ich für sich.

Quad 1

Enrico Lindner

Quad

Stefan Reinert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto Quads

Ron Hirtmann

Ich musste es probieren, aber meine Anfänge waren auch mit Angst verbunden.

Die ersten Versuche habe ich in Lehnitz gestartet und dann später in Fürstenberg. Ich bin immer noch blutiger Anfänger, aber ich werde weiter fahren, denn es bringt einfach Spaß mit sich.

Wen würdest Du nominieren, wen ich als nächstes interviewen sollte?

Nominieren würde ich den Matthias „Schubi“ Schubert. Ein guter Freund und Hobbyfotograf der Extraklasse. Ich bin mir sicher, er hat sehr viele interessant Dinge zu berichten.

Als Fahrer würde ich sehr gerne die Geschichte von Udo Künz lesen, wegen seiner Erfahrungen vom Fahren und Schrauben

Letzte Worte:

Als aller erstes möchte ich mich dafür bedanken, das ich die Gelegenheit bekommen habe, mich und mein Hobby hier vorstellen zu dürfen. Eine super Idee von einer super Fotografin ;-)

Des Weiteren möchte ich mich natürlich auch bei denen bedanken, die mich unterstützen und von denen ich sehr viel gelernt habe.

Ansonsten hoffe ich, hier noch viele weitere Interviews von unseren Hobbyfotografen in unserer Region und in ganz Deutschland lesen zu dürfen. Den Fahrern natürlich eine unfallfreie Restsaison und viel Glück.

Wir sehen uns auf der Strecke…

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